Bamberg: Kantersieg und knappe Kiste

Eine überzeugende Teamleistung über die gesamte Partie brachte den Brose Bamberg Youngsters (JBBL) den auch in der Höhe (104:40) verdienten Erfolg in Heidelberg gegen die Junior Baskets Rhein-Neckar. Kay Bruhnke konnte mit 31 Punkten, bei einer Trefferquote von 86%, 8 Rebounds und 8 Ballgewinnen voll überzeugen. Benjamin Höhmann mit 28 Punkten und 9 Rebounds, Valentin Brevet mit 9 Ballgewinnen und schlussendlich Henning Nieslon mit einem Double-Double (10 Punkte und 13 Rebounds) wussten ebenfalls ihre individuellen Stärken einzusetzen. Bereits zur Halbzeit, bei einer 49:21-Führung, war das Match für die Regnitztal Baskets entschieden. Alle Jungs des Trainers Kevin Kositz setzten ihre Vorgaben hochkonzentriert bis zum Ende der Partie um und konnten somit einen Hunderter auf dem Habenkonto verbuchen.

jbbl_regnitstal-baskets-vs-sg-rheinhessen-8Kevin Kositz zur Partie: „Wir haben zwar wieder mit einem anderen Kader gespielt, es ist aber trotzdem eine positive Entwicklung der einzelnen Jungs und des Teams zu sehen. Bei allem Lob passierten trotzdem noch viele einfache Fehler, die noch abzustellen sind. Daraus wollen wir lernen.“

Somit kommt es am nächsten Sontag um 12:30 Uhr in Strullendorf zum Spitzenspiel gegen den bisher ebenfalls ungeschlagenen Ligakonkurrenten aus Bayreuth. Oberfrankenderby wirft seine Schatten voraus.

Für die Brose Bamberg Youngsters (Regnitztal Baskets) spielten: Bruhnke (31/3 Dreier), Höhmann (28), Will (11), Nieslon (10), Dull (7), Keßler (6), Brevet (5), Ulshöfer (4), Lang (2), Smith

 

NBBL: Hart erarbeiteter Sieg im letzten Viertel

In einer intensiven und bis zuletzt spannenden Partie konnte sich die NBBL der Brose Bamberg Youngsters (TSV Tröster Breitengüßbach) knapp mit 84:83 gegen die Internationale Basketball Akademie München durchsetzen.

Beide Mannschaften fanden schwer in das Duell und schafften es nicht, sich entscheidend voneinander abzusetzen. So wurde das erste Viertel mit 20:18 für Breitengüßbach entschieden. Allerdings hatten die Bamberger Schwierigkeiten mit dem Ausboxen und dem Rebounding, was konsequent von der IBAM bestraft wurde. Mit einer hauchdünnen 47:43-Führung gingen die Tröster-Jungs in die Pause.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste geendet hatte: die IBAM blieb in Schlagdistanz. Die Schwabinger nutztzen schließlich die Fehler der Bamberger Verteidigung aus, um sich erstmals Mitte des dritten Viertels mit acht Punkten abzusetzen. Die Jungs der Coaches Völkl und Villmeter taten sich sichtlich schwer, gaben aber nicht auf und kämpfen sich Stück für Stück heran. 30 Sekunden vor Schluss war der Vorsprung auf nur noch -4 zusammengeschrumpft. Headcoach Völkl appellierte an den Teamspirit seiner Schützlinge, die schließlich ihr Basketballherz bewiesen. Arnoldas Kulboka traf zunächst zum Anschluss, Nicolas Wolf dann schließlich zur 84:83-Führung in der sprichwörtlichen letzten Sekunde.

Für die Brose Bamberg Youngsters (TSV Tröster Breitengüßbach) spielten: Kulboka (26 Punkte / 5 Dreier), Wolf (23/1), Edwardsson (13/3), Hoffmann (6), Nicklaus (5), Fichtner (4), Bauer (3), Tischler, B. (2), Uysal (2), Ueberall, Drell

 

PM: Brose Baskets Youngsters