Chemnitz: Deutlicher Sieg im Derby

Zu einer etwas ungewohnten Zeit empfingen die NBBL Basketballer der Niners am Mittwoch die Rivalen aus Jena. Dabei wollten die Schützlinge des Trainerteams Prötzig/Franz unbedingt die nächsten Punkte holen. Jena trat aufgrund von Verletzungen der Leistungsträger Wank, Heber und Skunde stark dezimiert an. Aber auch die Academy hatte mit Buschbeck und Gürtler den Ausfall von zwei Leistungsträgern zu verzeichnen.

Mit Beginn des Spiels zeigte sich schnell, dass die Hausherren ihre personellen Veränderungen besser ausgleichen konnten als die Gäste aus Thüringen. Mit intensiver Verteidigungsarbeit und klugem Offensivspiel wussten die Niners früh zu überzeugen. Immer wieder wurde entweder geduldig der besser positionierte Mitspieler gesucht oder explosiv aus der Verteidigung umgeschaltet. Auch die gute Balance zwischen korbnahen Abschlüssen und Distanzwürfen führte zu einer deutlichen 25:10 Führung Ende des ersten Viertels. Danach kamen auch die Thüringer offensiv etwas besser zu recht und auf Chemnitzer Seite schlich sich ein bisschen der Fehlerteufel ein. Trotzdem zeigten sich die Hausherren vor allem im 1-1 Verhalten immer wieder dominant. In der Konsequenz stellten die Gäste schnell auf Zonenverteidigung um, worauf die Niners aber sofort die richtigen Antworten fanden. Gekonnt wurden die Optionen genutzt und der Vorsprung bis zur Halbzeit (47:27) auf 20 Punkte Differenz erhöht.

Bis dahin drückten auf Chemnitzer Seite besonders Daniel Mixich und Jonas Richter offensiv dem Chemnitzer Spiel den Stempel auf.
Mit dem Seitenwechsel verteilten die Sachsen die offensive Last jetzt auf mehr Schultern. Besonders die Bankspieler nutzten Ihre Optionen gut und hielten das Nivaeu weiter hoch. Gegen die Raumverteidigung wurden besonders die offenen Schützen immer wieder gefunden und mehrere zweite Wurfchancen erarbeitet. Bis ins Schlussviertel schaffte es Jena nicht nennenswert am Chemnitzer Vorsprung zu rütteln und in den letzten Minuten waren es wieder die Gastgeber, die die Schlagzahl erhöhten und bis zum 90:59 Endstand weiter Luft zwischen sich und die Gäste packten. Am Ende fuhren die Niners einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg ein und haben damit sogar immer noch Chancen auf das erreichen der Playoffs, was auch Cheftrainer Sascha Prötzig freute: „Wir waren heute in der Lage unsere Ausfälle besser auszugleichen als Jena. Besonders unsere Vorteile beim Rebounding, eine gute Dreierquote und weniger Ballverluste haben uns deutlich geholfen. Unterm Strich haben wir gut gespielt und auf alle Maßnahmen des Gegners gute Antworten gefunden. Es freut uns das alle Spieler 10 Minuten oder mehr Einsatzzeit bekommen konnten und wir sehr harmonisch und ausgeglichen gepunktet haben.“

 

PM: Chemnitz NINERS