Hagen: Juniors gewinnen Offensivschlacht gegen Metropol Baskets

Die Phoenix Hagen Juniors konnten sich am Wochenende in einer deftigen Offensivschlacht gegen die Metropol Baskets Ruhr 114:113 (101:101 nach 40 Min.) nach Overtime durchsetzen.

Das Team von Kai Schulze und Yannik Springkämper ist gut ins Spiel gestartet und hat sich nach kurzer Eingewöhnung auch prima auf die Zone der Gastgeber eingestellt. Defensiv haben die Jungs allerdings zu viele leichte Punkte zugelassen und so endete das erste Viertel mit einer 2-Punkte-Führung für die Metropol Baskets (24:26).

Und auch im zweiten Viertel haben die jungen Hagener sich gut verkauft, oft die Zonenpresse geschlagen und hochprozentig von außen getroffen. Das Resultat war ein 57:49-Vorsprung für die Juniors zur Halbzeitpause.

Offensiv lief es auch in der zweiten Spielhälfte gut an, defensiv stand man jedoch nicht gut und so haben die Juniors durch einige Fast Breaks leichte Punkte kassiert. Das Spiel hatten sie zu diesem Zeitpunkt aber stets im Griff und konnten mit einem 14-Punkte-Vorsprung ins Schlussviertel starten.

Nachdem die Führung zunächst noch weiter ausgebaut wurde, fehlte es den Hagenern an Konzentration und so gingen viele Bälle in die Hände der Baskets. Einfach Körbe, teils sogar mit Fouls ließen die Gastgeber immer weiter heran kommen. Plötzlich bekamen die Juniors Probleme mit der Presse des Gegners und die eigenen Angriffe wurden zu schnell abgeschlossen. Dadurch haben sie die Metropol Baskets wieder ins Spiel gebracht und ein freier Dreier sorgte 20 Sekunden für das 101:101 und die Overtime.

Zwei Dreier von Topscorer Gabriel Jung (29 Punkte & 9 Assists) und einer von Tobias Wegmann ließen die Juniors schnell davon ziehen, während die Baskets sich aber an der Freiwurflinie nervenstark zeigten, ließen die Hagener gleich 5 Würfe in Folge liegen und ließen den Gegner wieder auf 112:111 heran. Nachdem die Baskets weitere 2 Freiwürfe zum 112:113 verwandelten, konnten die Phoenix Hagen Juniors das Spiel im letzten Angriff durch einen Wurf von Emil noch 114:113 gewinnen.

Headcoach Kai Schulze: „Wir hatten das Spiel im Griff, haben es aber im letzten Viertel nicht geschafft, die nötige Ruhe reinzubringen, Angriffe länger auszuspielen und nicht so früh abzuschließen. Wir haben unser erstes Ziel erreicht und werden am letzten Spieltag gegen Gießen ein Endspiel haben. Dennoch wäre es einfacher, wenn wir am 10.3. in Oldenburg gewinnen, damit es nicht auf den direkten Vergleich ankommt.“

Co-Trainer Yannik Springkämper: „Unsere Angriffsleistung war wirklich stark, in den nächsten beiden Spielen müssen wir defensiv noch zulegen, um dem Gegner nicht zu viele einfache Punkte zu ermöglichen.“

Phoenix Hagen Juniors: Menk, Wegmann (22 Pkt., 8 Assists), Vaihinger (7, 9 Reb.), Jung (29, 9 Assists), Loch (21, 7 Reb.), Waltenberg (5, 7 Reb.), Nürenberg (12), Fouhy (18, 9 Reb.).

 

PM: Phoenix Hagen