Jena: NBBL mit Sieg und Niederlage, JBBL mit Erfolg im kleinen Derby

Ein Sieg, eine Niederlage, so die Bilanz der U19-Auswahl von Science City Jena am zurückliegenden Doppelspiel-Wochenende. Während das Team von Trainer Farsin Hamzei am Samstag in heimischer Halle dem Mitteldeutschen BC knapp mit 84:86 unterlag, rehabilitierte sich der Nachwuchs der Ostthüringer nur einen Tag später gegen Braunschweig mit einem 65:61-Erfolg. Nach dem ausgeglichen verlaufenen Basketball-Wochenende rangiert der Nachwuchs-Bundesligist von Science City Jena mit einer Bilanz von je drei Siegen und Niederlagen auf dem 4. Rang im breiten Tabellenmittelfeld der neun Teams umfassenden Vorrunden-Staffel.

Im Duell mit der U19-Auswahl des Mitteldeutschen BC hatte sich früh ein durchgängig enges und umkämpftes Spiel angedeutet, in dem die Entscheidung erst im Schlussviertel fallen sollte. Nachdem sich die Gäste aus Sachsen-Anhalt im Verlauf des Auftaktviertels einen 22:18-Vorsprung erkämpft hatten, konservierte der Wölfe-Nachwuchs seinen Vorsprung bis zum Halbzeitstand von 44:38. Dafür konterte Science City nach dem Start ins dritte Viertel, drehte das Duell bis zur 30. Minute zu seinen Gunsten, um mit einer hauchdünnen 66:65-Führung die finalen zehn Minuten zu starten. Hier erwiesen sich die Sachsen-Anhalter als das nervenstärkere Team, um mit einem minimalen Vorsprung von lediglich drei Zählern den Auswärtssieg über die Ziellinie zu bringen.

Nur 24 Stunden später wurde der Nachwuchs von Science City erneut auf dem Parkett des Jenaer Sportgymnasiums gefordert. Der sportliche Kontrahent aus Braunschweig machte den Ostthüringern das Leben ebenfalls schwer. Trotz zahlreicher ausgeglichener Zwischenstände und Führungswechsel konnte sich die Mannschaft von Trainer Farsin Hamzei am Ende gegen die Niedersachsen, behielt einen Tag nach dem unglücklichen Spielausgang gegen den MBC die beiden wichtigen Pluspunkte an der Saale. Während sich Science City nach dem ersten Viertel mit 18:17 in Front gekämpft hatte, verteidigten die Gastgeber ihren knappen Vorsprung bis zum 35:33-Halbzeitstand. Doch Braunschweig antwortete mit einer konzentrierten Vorstellung nach der Pause, kippte das Duell unmittelbar vor dem Start in den letzten Spielabschnitt mit 16:12 zu seinen Gunsten. Nun waren es die Youngster aus Jena, die sich im zweiten aufeinanderfolgenden Heimspiel nicht geschlagen geben wollten. Mit einer kämpferisch starken Vorstellung drehte Science City die Partie spät, jedoch nicht zu spät, um einen nicht unverdienten 65:61-Heimsieg feiern zu können.

SCJ vs. MBC: Dizdar 25 Punkte, Krause 16, Jostmann 11, Otto 9, Teichert 6, Schöps 5, Bank, 5, Sturcel 5, Mayr 2, Mohammad
SCJ vs. BSW: Schöps 17, Sturcel 14, Teichert 13, Dizdar 9, Bank 4, Krause 3, Otto 3, Mayr 2, Mohammad, Jostmann (11 Reb.)

 

Jenaer U16-Nachwuchs siegt im kleinen Thüringen-Derby

Mit einem gleichermaßen wichtigen wie souveränen 93:68-Auswärtssieg kehrten die JBBL-Riesen von Science City Jena vom „kleinen“ Thüringen-Derby bei BIG Gotha zurück. Das U16-Team von Trainer Torsten Rothämel gewann bei den Westthüringern nach einer konzentrierten Vorstellung auch in der Höhe verdient, konnte alle vier Viertel zu ihren Gunsten entscheiden. Während die jungen Saalestädter mit dem vierten Sieg im fünften Spiel einen starken 2. Platz ihrer Bundesliga-Staffel hinter Spitzenreiter TuS Lichterfelde festigen konnten, steht am 11. November 2018 das letzte Vorrunden-Duell der Jenaer Jungs aus dem Programm. Am kommenden Sonntag empfängt die U16-Auswahl von Science City ab 12.00 Uhr das Schlusslicht von RSV Eintracht Stahnsdorf auf dem Parkett des Jenaer Sportgymnasiums.

„Unser Sieg in Gotha war wie schon vorab erwartet kein Selbstläufer. Über die gesamte Spielzeit konnten wir dann jedoch deutlich dominieren und auch das Ergebnis gemäß unseres Potenzials entsprechend gestalten“, fasst Trainer Torsten Rothämel den Spielverlauf zusammen. „Meine Jungs haben sich wieder ein Stück besser präsentiert als noch im Spiel gegen Dresden und konnten im Verlauf der zweiten Hälfte vor allem defensiv zulegen. Somit freuen wir uns nicht nur über den ersten JBBL Auswärtssieg bei den Rockets, sondern auch über den vorzeitigen Klassenerhalt und die Qualifikation für die Zwischenrunde. Am kommenden Wochenende wollen wir dann gegen Stahnsdorf an die gute Entwicklung anknüpfen“, sagte Rothämel abschließend.

Im Duell der beiden Thüringer Nachwuchsvertretungen waren es die Jenaer, die früh ihren Rhythmus fanden. Nach dem Startviertel mit noch knapp mit 21:17 in Front liegend, hielt der Rothämel-Kader auch im zweiten Abschnitt das Tempo konstant hoch und baute seinen Vorsprung bis zur Halbzeitpause kontinuierlich auf 43:34 aus. Auch nach der Rückkehr in die zweite Hälfte blieben die jungen Saalestädter das spielbestimmende Team, ließen im Verlauf des mit 22:14 erfolgreich beendeten dritten Viertels keinen Zweifel mehr am Auswärtssieg aufkommen. Nachdem Science City mit dem sicheren Gefühl eines 65:48-Vorsprungs in die letzten zehn Minuten startete, spielten die jungen Jenaer das bereits entschiedene Derby clever zu Ende, schraubten im Schlussabschnitt noch einmal die Differenz nach oben, um mit einem letztendlich ungefährdeten 93:68-Sieg an die Saale zurückzukehren.

SCJ: A. Linartas 35 Punkte, B. Linartas 16, Köhler 10, Nwokedi 10, Franz 7, Rohmeyer 7, Huster 4, Völcker 4, Deuschle, B. Rothammel, Eiweleit, Schönfeld

 

Thüringer-Nachwuchs überzeugt bei EYBL-Premiere in Polen

Am vergangenen Donnerstag reiste eine gemeinschaftlich zusammengestellte Thüringer U15-Auswahl von Science City, verstärkt mit drei Gastspielern der Rockets aus Gotha, nach Koscian in Polen, um im Rahmen der EYBL (European Youth Basketball League) fünf Spiele gegen internationale Konkurrenz zu bestreiten. Der von den JBBL-Trainern Torsten Rothämel, Benedikte Lungwitz und Lukas Wegerich betreute Kader überzeugte im Turnierverlauf mit mannschaftlich geschlossenem Auftreten sowie einer am Ende positiven Bilanz von drei Siegen und zwei Niederlagen. Während es zur U15-Premiere auf internationalem Parkett mit den Erfolgen gegen BS Jugla Riga (69:31), BS Spars Ventspils (74:43 – beide Lettland) sowie gegen den polnischen Gastgeber Obra Koscian (63:44) drei Erfolge zu bejubeln gab, musste sich die Thüringer lediglich gegen den tschechischen Nachwuchs von Basket Brno (47:57) und der Auswahl von BS Liepaja (45:51) geschlagen geben.

Nach überwiegend starken Vorstellungen fiel das Fazit von Trainer Torsten Rothämel entsprechend zufrieden aus. „Meine Jungs haben fünf Spiele gegen gute und sehr gute Gegner absolviert, konnten sich im Turnierverlauf steigern und auch individuell verbessern“, so Rothämel. „Insgesamt haben wir uns sehr gut präsentiert und auch viel Anerkennung für unser Auftreten bekommen. Mit weniger Fehlern und besserer Spielübersicht wären hier durchaus auch fünf Siege drin gewesen. Die beiden Kontrahenten, die uns schlagen konnten, erwiesen sich im Bestrafen von Fehlern allerdings enorm effektiv und nutzten jede unserer Nachlässigkeiten konsequent. Trotzdem sind wir natürlich sehr zufrieden mit dem Abschneiden im Rahmen dieses Turniers und möchten uns auch auf diesem Wege bei den Gastgebern bedanken, die ein perfekt organisiertes Event inklusive Liveübertragung und sehr guter Unterkunft sowie Verpflegung auf die Beine gestellt haben. Wir bedanken uns natürlich außerdem auch bei unseren Sponsoren und Förderern, deren Unterstützung die Teilnahme an solch einem sportlichen Highlights erst ermöglicht hat und freuen uns bereits auf das nächste Turnier Ende Januar 2019, wenn die Auswahl in Kandava (Lettland) gastieren wird“, sagte Rothämel abschließend.

Für das Team Science City Jena / BiG Gotha spielten: Fidelius Kraus, Dominykas Pleta (beide BiG Gotha), Sven Belzer (BiG/USV Erfurt), Lukas Passarge, Fabian Rohmeyer, Friedrich Tempel, Noah Eiweleit, Julian Rothammel, Ben Rothammel, Eric Schönfeld, Arian Hamzei und Ben Köhler.

 

PM: Science City Jena