Jena: Siegreicher Start in die Playoffs

Playoff-Start gelungen, Gegner souverän bezwungen. Mit einem gleichermaßen deutlichen wie verdienten 83:47-Erfolg startete das Nachwuchs-Team von Science City Jena in die JBBL-Playoffs 2019. Die Mannschaft von Trainer Torsten Rothämel bezwang die Oldenburger Junioren nach einer phasenweise dominanten Vorstellung, ließ dabei im Verlauf der 40 Minuten sogar noch zahlreiche Chancen für ein deutlicheres Schlussergebnis liegen. Während die Jenaer Jungs in ihrer 1. Playoff-Runde nach dem Heimerfolg mit 1:0 in Front gehen, steht bereits am 17. März das Auswärtsspiel in Niedersachsen an. In dem Spielmodus „Best-of-Three“ genügen zwei Siege, um in die jeweils nächste Playoff-Serie einzuziehen.

„Insgesamt sind wir unserer Favoritenrolle gerecht geworden und konnten die Oldenburger vor allem in der zweiten Halbzeit klar dominieren“, bilanzierte Jenas Coach Torsten Rothämel nach der Schlusssirene. „Meine Jungs haben die nötige Energie und Intensität aufs Spielfeld gebracht und ordentlich verteidigt. Mit unserer Reboundarbeit und Chancenverwertung können wir nicht ganz zufrieden sein. Trotz eines hervorragenden Starts haben wir in der ersten Halbzeit einige vermeintlich einfache Abschlüsse nicht in Punkte ummünzen können und dadurch den Gästen ermöglicht, im Spiel zu bleiben“, so Rothämel weiter. „Ich denke, dass diese vergebenen Abschlüsse, sowie auch unsere schwache Freiwurfquote vor allem der Anspannung der Jungs geschuldet sind und denke, dass wir dies im Rückspiel besser machen können und werden. Der deutliche Sieg sollte uns mit dem entsprechenden Selbstvertrauen ausstatten und dabei helfen, auch in Oldenburg bestehen zu können,“ so Jenas Trainer abschließend.

Während die U16-Nesthäkchen der Jenaer Bundesliga-Familie im Aufeinandertreffen gegen Oldenburg mit einem fulminanten 10:0-Start einen Auftakt nach Maß erwischt hatten, verpasste es Science City in den folgenden Minuten des ersten Viertels trotz aussichtsreicher Möglichkeiten nachzulegen. Dies gab den jungen Gästen aus Niedersachsen anfänglich die Gelegenheit, um bis zur 10. Minute auf 16:10 zu verkürzen. Ungeachtet dessen bot sich den anwesenden 100 Zuschauern in der Halle des Jenaer Sportgymnasiums auch im zweiten Spielabschnitt dasselbe Bild. Science City marschierte, Oldenburg versuchte Schritt zu halten. Nachdem sich beide Kontrahenten mit einer Jenaer 35:24-Führung in die Halbzeitpause verabschiedet hatten, kamen die Gastgeber fokussierter und zielstrebiger aus der Kabine zurück. So entschieden die jungen Saalestädter das Duell bereits im Verlauf des dritten Spielabschnitts, sorgten mit ihrem starken Auftritt sowie einem mit 18:7 siegreichen Viertel vorzeitig für klare Fronten. Mit einer deutlichen 53:31-Führung die letzten zehn Minuten eröffnend, schraubte Science City Jena bis zur finalen Sirene seinen Vorsprung konstant nach oben und ließ in dem mit 30:16 gewonnenen Schlussabschnitt keine Fragen mehr offen.

SCJ: Roschnafsky 19, Passarge 15 (14 Reb), A. Linartas 13, B. Linartas 10, Köhler 9, Rohmeyer 8, Nwokedi 6, J. Rothammel 2, Eiweleit, Deuschle, B. Rothammel, Huster

 

PM: SC Science City Jena