MBC: Jungwölfe-Serie hält auch im letzten Spiel

Zum Abschluss der JBBL-Saison empfing die U16 des MBC den DBV Charlottenburg. Das Hinspiel musste man in der Bundeshauptstadt verloren geben, aber für das Rückspiel gab es noch einige Ziele. Headcoach Steinwerth formulierte es so: „Wir hatten uns zwei Dinge vorgenommen: 1 – wir wollten wieder besser verteidigen, als noch zuletzt in Bayreuth. Und 2 – wir wollten ungeschlagen in der gesamten Rückrunde bleiben.“ Das 65:59 brachte auf beiden Ebenen wohl den erwünschten Erfolg.

Allerdings konnte dieses Mal auch wirklich „nur“ die MBC-Defense überzeugen. Im Angriff war lange Flaute angesagt, was auch den vergebenen Chancen aus freien Korblegern u.s.w. zu verdanken war. Nur ein Dreier von Michel Radestock stand zu Buche (3:6/4. Min). Dann fanden die Hausherren aber besser in die Partie und zogen vor allem das Tempo an. Mehr Schnellangriffe führten zu einfachen Punkten durch Benedict Simon und vielen Freiwürfen für den MBC. Das 16:10 zur Pause war nur ein kleiner Ausdruck der Überlegenheit zu diesem Zeitpunkt.

Die Jungwölfe aber schafften es immer wieder, den Faden zu verlieren und die Gäste zurück ins Spiel zu bringen. Der starke Luis Pabst verhalf zwar zum zwischenzeitlichen 30:16 (16.), aber dann folgte eine Schwächephase, die zum 30:26 (Halbzeit) führte. Vor allem die Rebounds waren nicht mehr in MBC-Hand und Charlottenburg trumpfte mit mehr Intensität auf. Dieser zu begegnen galt es nun nach der „Denk-„Pause.

Simon und Paul Schlaug nutzten jetzt ihre Chancen und der MBC zog auf 36:29 davon. Diese Führung hielt bis zum 42:35, ehe wieder Unachtsamkeiten den Gästen in die Karten spielten. Der Ausgleich zum 46:46 wurde dann aber wieder von Pabst zum 50:46 Viertelstand gekontert.

In den letzten Abschnitt starteten die Gäste etwas besser, aber den Saalestädtern gelang es immer die Führung zu behaupten. Aus einem 54:53 (35.) wurde dank Anton Scheiding und Jannik Luster das 62:54 (38.) und damit die Vorentscheidung. Simon durfte den Endstand klar machen und die Jungwölfe hatten beide Ziele erreicht.

Nach dem Spiel wurden die 2000er Spieler aus dem Kader verabschiedet. Die Eltern hatten für eine Überraschung gesorgt und beschenkten „ihre Jungs“ mit Glückwünschen zu einer guten Saison. Eine, die vorher als noch viel schwerer eingestuft wurde, hatten doch beinahe alle Spieler in der Vorsaison keine oder sehr wenig Spielzeit auf JBBL-Level bekommen. „Hier sehen wir auch unseren eigentlichen Erfolg, denn die sehr stabile Entwicklung aller Jungs war ein Augenmerk für uns. Und wie Luis, Franz, Benedict, Anton, Arne oder auch Jannik sich inzwischen zeigen, macht schon Freude.“, kommentierte der Trainer den Abschluss der Jungwölfe.

Nachwuchsleiter Tino Stumpf ergänzt: „Ich möchte mich im Namen des MBC bei unseren JBBL-Spielern, den Eltern und natürlich insbesondere den Trainern für die geleistete Arbeit bedanken. Wir gingen in die Saison rein und waren nach dem riesigen, jahrgangsbedingten personellen Umbruch auf ein sehr schweres Jahr vorbereitet. Wie sich das Team aber insbesondere in der 2.Saisonhälfte entwickelt hat, was für Schritte nach vorn dementsprechend auch die einzelnen Spieler gemacht haben, das spricht für sich. Dass wir letztlich so souverän den Klassenerhalt schaffen konnten – Respekt, eine tolle Leistung, auf die die MBC-Familie stolz sein kann!“

Für den MBC: Hounnou (3 P/ 1 R/ 2 steals), Simon (15/4/ 2 ass), Pabst (12/1/ 1st), Luster (6/2),  Scheiding (6/6/3 st), Sievers, Radestock (13/5/ 2st), Schlaug (8/5), Gleau (2/1/ 1st), Käding (0/2/ 1 ass), Weinert (0/4)

 

PM: MBC