TOP4: Oldenburg im Finale gegen den Lokalrivalen

Die Baskets Juniors Oldenburg stehen beim RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 im Finale um die Deutsche U19-Meisterschaft. Im Halbfinale gegen die Porsche BBA Ludwigsburg gewannen die Niedersachsen mit 81:74 (20:15, 17:19, ) und spielen im Endspiel am morgigen Sonntag gegen den „Lokalrivalen“ YOUNG RASTA DRAGONS. Erfolgreichster Korbjäger der Norddeutschen war Evin Miran mit 20 Punkten, für Ludwigsburg kam Esli Edigin auf 16 Zähler.

Schneller und wacher, so präsentierten sich die Baskets Juniors in den erstem Minuten ihres NBBL-Halbfinals gegen Ludwigsburg. Motiviert von ihren U16-Kollegen, die am Vormittag ebenfalls gegen Ludwigsburg den Finaleinzug in der JBBL klargemacht hatten, wollte die U19 offensichtlich nicht nachstehen. Über 5:0 (2. Minute), 8:3 (4.) und 13:5 (6.) zogen die Niedersachsen langsam, aber sicher davon. Beim 20:9 (8.) machte sich erste Verzweiflung bei den Schwaben breit, die sich viele Fehler erlaubten und keine zwingenden Aktionen zum Korb hatten. Gegen Ende der ersten zehn Minuten biss sich die BBA aber langsam heran, sodass es mit dem 20:15-Zwischenstand in die erste Viertelpause ging.

Offensichtlich mussten sich die Schwaben in den ersten zehn Minuten erst einmal warmlaufen, denn jetzt präsentierten sie sich weitaus griffiger als zuvor. Den 24:16-Vorsprung der Oldenburger (12.) wandelte die BBA jedenfalls binnen drei Minuten in eine eigene 27:26-Führung um. Nun waren es die Norddeutschen, die nicht sehr achtsam mit dem Spielgerät umgingen und den Ludwigsburgern einige Ballgewinne ermöglichten. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Bitter war für Ludwigsburg das dritte Foul von Esli Edigin kurz vor der Pausensirene; Oldenburg nutzte das, um mit einem 37:34-Vorsprung in die Pause zu gehen. Oldenburg überzeugte im ersten Durchgang mit guter Wurfquote (48 Prozent), Lubu´s Edigin mit 12 Punkten. 

Die zweite Hälfte begann dann wie die erste: Mit engagierten Oldenburgern, die drei Minuten brauchten, um ihren Vorsprung auf 43:36 (23.) auszubauen. Als nach einer Ludwigsburger Auszeit Julius Baumer mit einem Drei-Punkte-Spiel auf 48:36 (34.) erhöhte, war der Jubel im Baskets-Fanblock groß – erst recht, als Milan Evin im nächsten noch einen Dreier zum 51:36 folgen ließ. Anders als im ersten Viertel verteidigt Oldenburg diesmal seinen Vorsprung konsequent und ging mit einer 60:43-Führung ins letzte Viertel.

In diesem entwickelte sich ein intensiver Abnutzungskampf, der die Lebensgeeister der Porsche BBA aber noch einmal wachrief. Oldenburg, etwas zu sorglos, musste zusehen, wie sein Vorsprung auf nur noch sechs Punkte schmolz (60:54, 35.). Als dann auch noch Marko Masic einen Dreier zum 57:60 aus Lubu-Sicht einschweißte, gab es im gelben Fanblock der Schwaben kein Halten mehr. Erst ein Treffer von Evin, ebenfalls von Downtown, zum 68:61 (37.) sorgt wieder für etwas Entspannung bei den Oldenburgern. Wieder ein Dreier von Ein und zwei Punkte von Colin Schroeder bedeuteten das 73:64 zwei Minuten vor dem Ende. Beim 75:65 90 Sekunden vor Schluss begannen die Feierlichkeiten im Baskets-Block: Am Ende gewannen die Oldenburger mit 81:74 und zogen wie ihr JBBL-Team in das Finale am morgigen Sonntag ein. 

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PM: NBBL gGmbH / JF 

Fotos: Florian Ullrich