17. FEB 13:00 Uhr
Gartenzaun24 Baskets Paderborn
73
Bayer Giants Leverkusen
74
18. FEB 13:00 Uhr
TEAM URSPRING
90
TSV Tröster Breitengüßbach / freakcity academy
61
18. FEB 13:00 Uhr
TORNADOS FRANKEN
82
VfL Kirchheim Knights
70
18. FEB 13:00 Uhr
Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS
76
ratiopharm Ulm
67
18. FEB 13:30 Uhr
ALBA BERLIN
63
Hamburg Towers
75
18. FEB 14:00 Uhr
Metropol Baskets Ruhr
72
Rostock Seawolves
93
18. FEB 15:00 Uhr
Porsche BBA Ludwigsburg
77
Niners Chemnitz Academy
85
18. FEB 15:00 Uhr
BBA Hagen
81
Dresden Titans
71
18. FEB 15:00 Uhr
Team Südhessen
76
BBA Giants Kornwestheim
62
18. FEB 15:00 Uhr
USC Heidelberg
85
TS Jahn München
82
18. FEB 16:00 Uhr
UBC Münster
68
Baskets Juniors Oldenburg
77
18. FEB 16:00 Uhr
ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers
63
KICKZ IBAM
85
18. FEB 16:00 Uhr
TG Hanau White Wings
75
HAKRO Merlins Crailsheim
77
18. FEB 16:00 Uhr
Phoenix Hagen
0
SG Junior Löwen Braunschweig
0
18. FEB 16:00 Uhr
ART Giants Düsseldorf
81
Basketball Löwen Erfurt
54
18. FEB 16:00 Uhr
VR-Bank Würzburg Baskets Akademie
105
Orange Academy
82
18. FEB 16:30 Uhr
Sartorius Juniors
82
RheinStars Köln
68
24. FEB 12:00 Uhr
TG Hanau White Wings
0
Orange Academy
0
24. FEB 14:00 Uhr
SG Junior Löwen Braunschweig
0
BBA Hagen
0
25. FEB 15:00 Uhr
ratiopharm Ulm
0
Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS
0
28. FEB 19:30 Uhr
VR-Bank Würzburg Baskets Akademie
0
HAKRO Merlins Crailsheim
0
03. MAR 13:00 Uhr
Dresden Titans
0
Metropol Baskets Ruhr
0
03. MAR 13:00 Uhr
Orange Academy
0
Team Südhessen
0
03. MAR 13:00 Uhr
TS Jahn München
0
TG Hanau White Wings
0
03. MAR 13:00 Uhr
Phoenix Hagen
0
Basketball Löwen Erfurt
0
03. MAR 14:00 Uhr
SG Junior Löwen Braunschweig
0
BBA Hagen
0
03. MAR 15:00 Uhr
USC Heidelberg
0
BBA Giants Kornwestheim
0
03. MAR 16:00 Uhr
Rostock Seawolves
0
ART Giants Düsseldorf
0
10. MAR 13:00 Uhr
Basketball Löwen Erfurt
0
Metropol Baskets Ruhr
0
10. MAR 13:30 Uhr
Dresden Titans
0
Phoenix Hagen
0
10. MAR 13:30 Uhr
BBA Giants Kornwestheim
0
VR-Bank Würzburg Baskets Akademie
0
10. MAR 15:00 Uhr
Team Südhessen
0
TS Jahn München
0
10. MAR 15:00 Uhr
HAKRO Merlins Crailsheim
0
USC Heidelberg
0
10. MAR 16:00 Uhr
BBA Hagen
0
Rostock Seawolves
0
10. MAR 16:00 Uhr
ART Giants Düsseldorf
0
SG Junior Löwen Braunschweig
0
16. MAR 15:30 Uhr
Team Südhessen
0
HAKRO Merlins Crailsheim
0
17. MAR 11:00 Uhr
Phoenix Hagen
0
Rostock Seawolves
0
17. MAR 13:00 Uhr
ART Giants Düsseldorf
0
Dresden Titans
0
17. MAR 15:00 Uhr
VR-Bank Würzburg Baskets Akademie
0
TS Jahn München
0
17. MAR 15:00 Uhr
USC Heidelberg
0
Orange Academy
0
17. MAR 15:00 Uhr
TG Hanau White Wings
0
BBA Giants Kornwestheim
0
17. MAR 16:00 Uhr
Metropol Baskets Ruhr
0
SG Junior Löwen Braunschweig
0

Über die Elite-Uni in die Elite-Liga? Oscar da Silva in Stanford

Ganze 30 Lehrkräfte mit Nobelpreis in der Universitätsgeschichte, ein Jahresetat von knapp 7 Milliarden Dollar: Die Stanford University gehört zu den US-amerikanischen Eliteuniversitäten schlechthin. Berühmte Absolventen sind u. a. die Gründer von Google, YouTube oder PayPal. Doch auch im Sportbereich hat die Universität einige prominente Absolventen. Zu nennen ist hier insbesondere Golflegende Tiger Woods, aber auch die Zwillinge Robin und Brook Lopez schnürten vor ihrer NBA-Karriere die Schuhe für das renommierte Universitätsteam. Seit der Saison 2017/18 tritt auch der einstige NBBL-MVP Oscar da Silva in die Fußstapfen der berühmten Absolventen.

Entscheidung aus akademischen Gründen

Während immer weniger deutsche Top-Talente den Weg ans College wagen, entschied sich da Silva bewusst für den Weg über den großen Teich. Diesen Schritt ging der gebürtige Münchener dabei auch aus akademischen Gründen. So lehnte er Angebote aus der easyCredit BBL zugunsten des Sprungs an die Elite-Uni ab. Dabei war Stanford nicht die einzige renommierte Universität, die den ehemaligen MVP in ihr Programm aufnehmen wollten.

Anfänge in München

Foto: NBBL/ Sven Kuczera

27.5.2017 / NBBL/JBBL Top4 2017 Frankfurt

Die Grundlage für das rege Interesse aus In- und Ausland legte der 2,06 Meter große Forward in JBBL und NBBL, wo er über mehrere Jahre für die International Basketball Akademie München (IBAM) aktiv war. Seine ersten Schritte in Deutschlands höchsten Jugendligen machte da Silva in der Saison 2012/13. Auf 5,5 Punkte und 1,7 Rebounds pro Partie kam das Ausnahmetalent in seiner Debütsaison. In der folgenden Saison gelang dann der große Durchbruch: Mit durchschnittlich 18,5 Punkten und 8,9 Rebounds konnte da Silva seine Werte mehr als verdreifachen. Es folgte der Sprung in der NBBL, der er in den folgenden Jahren ebenfalls seinen Stempel aufdrücken konnte. Als besonders herausragend bleibt dabei seine letzte NBBL-Saison in Erinnerung. 2017 gingen sowohl der MVP-Titel als auch die Auszeichnung als Verteidiger des Jahres an den Münchener. Mit durchschnittlich 20,1 Punkten, 8,4 Rebounds, 3,1 Assists sowie 2,3 Blocks und Steals pro Partie hatte er dabei einen großen Anteil an der erfolgreichen Saison der IBAM, die sich erst im Finale des TOP4 gegen den Stadtrivalen Bayern München geschlagen geben musste.

Parallel zu seinen NBBL-Auftritten sammelte da Silva, der mit der deutschen U18-Nationalmannschaft 2017 das Albert-Schweitzer-Turnier gewinnen konnte, Spielpraxis beim MTSV Schwabing in der 1. Regionalliga. Eine eher untypische Station für einen NBBL-MVP, dessen Teamkollegen aus der U18-Nationalmannschaft zeitgleich ihre ersten Schritte im professionellen Basketball bei renommierten Stationen wie Zalgiris Kaunas (Isaiah Hartenstein), Skyliner Frankfurt (Isaac Bonga) oder ALBA BERLIN (Bennet Hundt). Doch ein mögliches Engagement in einer höheren Liga war mit seinem Wunsch, ans College zu gehen, nicht zu vereinen. So drückte da Silva auch der viertklassigen Regionalliga Süd-Ost mit durchschnittlich 18 Punkte seinen Stempel auf.

Startschwierigkeiten und Durchbruch in Stanford

Dementsprechend stand seinem Wechsel nach Stanford nichts im Wege. Nach einer Eingewöhnungssaison hat sich der 22-Jährige in der Zwischenzeit immer besser akklimatisiert. Die erste Spielzeit verlief noch wechselhaft, ist das Spiel am US-College doch schneller und athletischer als in Deutschland. „Ich habe mir eine solide Basis aufgebaut“, sagte da Silva damals der Süddeutschen Zeitung.

Nun ist er zu einer zentralen Figur im Team von Coach Jerod Haase geworden. 15,7 Punkte und 6,4 Rebounds konnte da Silva in der vergangenen Saison für sich verzeichnen, ehe diese durch die Corona-Pandemie abgebrochen wurde. Seinen Punkteschnitt konnte er dabei im Vergleich zur Vorsaison (9,5 PpS) deutlich steigern und war somit entscheidend an der erfolgreichen Saison seiner Cardinals, die kurz vor der ersten March-Madness-Teilnahme seit 2014 standen, beteiligt.

„Die Enttäuschung war natürlich groß“, so da Silva im Interview mit Omnisport. „Stanford war das letzte Mal 2014 beim NCAA-Turnier dabei und ist da ins Sweet Sixteen gekommen. Wir haben uns darauf gefreut, nochmal ähnlichen Schaden anzurichten.“

NBA ab 2021? Die beste Liga der Welt in Reichweite

Auch die NBA ist ein Thema, das aber erstmal auf 2021 verschoben wurde. Bereits in diesem Jahr liebäugelte da Silva mit einer Teilnahme am Draft, entschied sich aber doch dafür, für ein viertes und letztes Jahr nach Stanford zurückzukehren.

„Ich hätte mich für dieses Jahr gerne angemeldet, um einfach mal an diesem Prozess teilzunehmen. Das machen viele junge Spieler, die sich noch nicht sicher sind – dass man sich anmeldet, um zu schauen, wie die NBA-Teams über einen denken und wie die persönlichen Chancen stehen, ausgewählt zu werden.“

Probetrainings, individuelle Gespräche – das alles wäre nun nicht möglich gewesen. So steht noch ein Jahr in Stanford auf dem Programm.

Das sieht da Silva mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Auf der einen Seite ist es natürlich schade, dass ich die Erfahrung dieses Jahr nicht machen kann, auf der anderen Seite gehe ich nochmal für ein Jahr zurück an eine Universität, die zu den Top-Unis der Welt gehört, die in den vergangenen drei Jahren mein Zuhause geworden ist. Dort kann ich mein Abschluss machen und bin nächstes Jahr hoffentlich wieder in derselben Situation.“

Starke Leistungen auch in der neuen Saison

Mittlerweile läuft die Saison wieder, wie überall unter Corona-Bedingungen. Vier Spiele sind absolviert, Oscar da Silva ist wieder in Topform. Am Nikolaustag erzielte er 26 Punkte gegen die North Carolina A&T Aggis, im Schnitt sind es bisher 17,3 Punkte, 5 Rebounds und 2,8 Assists.

In der College-Liga wird es bald auch zu einem Bruderduell kommen. Sein jüngerer Bruder Tristan, während seiner NBBL-Karriere ebenfalls für die IBAM aktiv, läuft nun ebenfalls in der NCAA, für die University of Colorado Boulder auf.