Wedel: Allerhand Lehrreiches beim Turnier in Kortrijk

Das internationale Parkett ist manchmal rutschig, zeichnet sich durch eine teils raue Gangart und vor allem unbekannte Gegner aus. All das bot sich dem Nachwuchs des SC Rist auch beim Turnier im belgischen Kortrijk.

Die männliche U16 von Trainer Stephan Blode beendete die Veranstaltung mit zwei Siegen und drei Niederlagen. „Es war ein gut organisiertes, gut besetztes Jugendturnier mit Teams aus vielen Ländern“, zog Blode Bilanz. Seine Schützlinge nutzten die Tage in Belgien auch zur Vorbereitung auf die JBBL-Aufgaben im neuen Jahr, die am 12. Januar mit der Partie gegen Braunschweig wiederaufgenommen werden. Gegen die britische Hauptstadtmannschaft London Elite setzten sich die Wedeler im ersten Turnierspiel mit 57:54 durch, es folgte noch am selben Tag eine deutliche Niederlage gegen die Antwerpen Giants (40:72), auch am Folgetag musste man sich einem belgischen Vertreter geschlagen geben (42:73 gegen die Phantoms Boom). Erneut kreuzten sich die Wege des SC Rist und der Londoner Mannschaft, wiederum gab es einen Wedeler Sieg (68:34), ehe man zum Abschluss den Kangoeroes Pitzemburg (Belgien) knapp mit 56:57 unterlag.

Es sei insbesondere darum gegangen, in Sachen Intensität etwas aus den internationalen Partien mitzunehmen, betonte Blode. Im Vergleich zum Spielniveau, das den Ristern in der JBBL begegnet, sei das Turnier in Belgien aber „insgesamt keine Stufe höher“ gewesen, so der Rist-Trainer. „Wir müssen ja sagen, dass wir auch in der JBBL ein Team sind, welches auch auf Gegner trifft, die uns teilweise noch ein bisschen überlegen sind“, sagte er. „Wir können phasenweise mithalten, die Gegner sind aber durch die Bank kompromissloser. Die Gegner spielen einfach ihren Stiefel weiter und haben mehr Kontinuität, auch in Verbindung mit Intensität und Aggressivität. Sie lassen sich auch weniger beeindrucken, wenn der Gegner mal stark auftrumpft“, so Blode.

Für manche seiner Jungs, die noch über recht wenig Erfahrung im Leistungsbasketball verfügen, sei das Turnier ein wichtiger Schritt gewesen, um zu erkennen, was nötig ist, um das Drumherum mit langer Busfahrt, vielen Spielen innerhalb kurzer Zeit und dem ständigen Zusammensein als Mannschaft zu bewältigen und sich gleichzeitig in jeder Begegnung auf das Sportliche zu konzentrieren, erläuterte der Rist-Trainer. „Klar, wer schon länger spielt, bei dem macht es sofort klick und der hat seine Automatismen. Aber für viele ist das einfach neu und es ist schön, wenn wir die Spieler mehr und mehr daran gewöhnen können“, sagte er.

 

PM: SC Rist Wedel