Wedel: Dank Sahneviertel auf der Siegerstraße

Das erste Viertel des JBBL-Spiels des SC Rist Wedel gegen die Eisbären Bremerhaven ließ in der Steinberghalle bereits dunkle Wolken aufziehen. Mit 8:18 lagen die Schützlinge von Trainer Fabian Strauß nach zehn Minuten im Hintertreffen. Doch mit einer erheblichen Steigerung pusteten die Hausherren das drohende Gewitter einfach fort. „Da haben wir uns auch ein bisschen in einen Rausch gespielt“, sagte Strauß angesichts des 29:4 im zweiten Abschnitt. „Die Jungs haben ganz klar gesehen, dass sie gegen den Druck von Bremerhaven mitspielen können. Sie haben verstanden, dass sie sich nicht verstecken müssen“, so der Trainer. Der Ball lief, man arbeitete sich gute Wurfgelegenheit heraus und verwandelte diese – so hatte sich Strauß das vorgestellt.

Doch es gab auch noch das zweite Gesicht seiner Mannschaft, bilanzierte der Trainer. Und dieses Gesicht habe für Sorgenfalten gesorgt, meinte er. „Im dritten Viertel sind wir ein bisschen verträumt rausgegangen“, sagte Strauß. Und obwohl phasenweise die Konzentration nachließ, gewann man auch diesen Abschnitt (15:12). Im letzten Viertel habe man „das Ding dann runtergespielt“, so Strauß.

Der kommende Sonntag (10. Februar, 12:30 Uhr) hält für die Rister eine Reise nach Paderborn bereit – und ein Aufeinandertreffen mit einem der derzeit überragenden JBBL-Talente: Peter Hemschemeier erzielt im Schnitt 47 Punkte pro Spiel. Kein Wunder, dass der Paderborner im Blickfeld der Bundestrainer steht. „Keine Angst haben und versuchen, den Sieg zu holen“, gibt Strauß seinen Jungs in Hinblick auf kommenden Sonntag mit. Schließlich haben die Rister mit zwei Siegen in Folge auch einen guten Schuss Selbstvertrauen getankt.

SC Rist (Punkte): Dorn (23), Liebig (12), Dahlke (11), Blatt (8), Perovic (5), Dinaj, Raatz (je 2), Bade, Bollinger, Feichtinger, Freyer, Schröder

 

PM: SC Rist Wedel