Wedel: Nach Paderborn kommen Weihnachten und Belgien

Das JBBL-Jahr 2019 endete für die männliche U16 des SC Rist Wedel mit einer 49:75-Niederlage gegen die Uni Baskets Paderborn. „Wir haben zweieinhalb Viertel lang ein Superspiel gemacht und waren da ein guter Konkurrent für Paderborn. Wir hatten tolle Fortschritte, darauf wollen wir aufbauen“, ordnete Rist-Trainer Stephan Blode das Geschehen ein.

Als sich die Wedeler in der ersten Viertelpause besprachen, taten sie das bei Gleichstand (18:18). Anschließend ging die Angriffsausbeute etwas zurück, während die Gäste aus Ostwestfalen die Geschwindigkeit beibehielten. Folglich führte Paderborn nach 20 Spielminuten mit 37:29 und hatte im weiteren Verlauf die besseren Argumente für einen Sieg. „Dann mussten wir uns der größeren Klasse des Gegners am Ende deutlich geschlagen geben“, so Blode.

Als erfreulich war jedoch zu vermerken, dass die Rister in besagter, über zweieinhalb Viertel erstreckenden Phase als funktionierende Einheit auftraten. „Die Spieler haben sich da offensiv wie defensiv sehr genau an ihre Aufgaben und ihre Rollen gehalten. Noch im dritten Viertel waren wir auf vier Punkte dran“, berichtete Blode und fuhr fort: „Im Endeffekt war dieser Gegner uns aber körperlich überlegen – und auch in der JBBL-Erfahrung der Spieler, die anwesend waren. Sie waren uns dann auch im Zusammenspiel voraus.“

Mit zwei Siegen und fünf Niederlagen stehen die Rister in der Relegationsrunde 1 zum Jahresende auf dem sechsten von acht Tabellenrängen. Die nun beginnende und bis zum 12. Januar 2020 andauernde spielfreie Zeit will Blode mit seinen Schützlingen nicht nur zu Übungseinheiten nutzen, sondern es steht „zwischen den Jahren“ ebenfalls die Teilnahme an einem Turnier im belgischen Kortrijk an. „Es gibt keine große Pause, sondern immer wieder kleine Pausen“, beschreibt Blode das geplante Vorgehen für den restlichen Dezember.

In Kortrijk sind in der Wettkampfklasse U16 Mannschaften aus dem Gastgeberland, England, Frankreich, Kanada, Luxemburg, aus den Niederlanden und Schweden gemeldet. Der einzige deutsche Vertreter sind neben dem SC Rist die Metropol Baskets aus dem Ruhrgebiet. „Man erfährt mal etwas Anderes. Man hat ja wochen- und monatelang Training und Spiele. Dann fährt man in ein anderes Land, ist als Team mehrere Tag eng zusammen. Und man spielt bei dem Turnier gegen Mannschaften, die man nicht kennt, die auch teilweise einen anderen Basketballstil haben. Ich denke, das wird uns Spaß bringen“, erläutert der Rist-Trainer. In der männlichen und weiblichen U14 sind in Kortrijk weitere Wedeler Nachwuchskräfte im Einsatz.

  • SC Rist (Punkte): Bade (22), J. Bom, Jeß (je 6), Feichtinger (5), Höhne, Mbodjé (je 3), Fargel, Freyer (je 2), de Heer, Gausa, Gehrmann, Uhlendorff.

PM: SC Rist Wedel