JBBL Review: Nürnberg mit Auswärts-Coup, Almering mit Triple-Double

31. März 2025

Mit Heimsiegen sind die vier Gastgeber der 2. Playoff-Runde im JBBL-Norden gestartet. Besonders deutlich wurde es beim Duell des amtierenden Meister Baskets Juniors Oldenburg gegen den Liga-Neuling Charisma Young Bulls, der beim 46:89 keine Chance hatte. Djordje Klaric erzielte mit 31 Punkten ein Drittel aller Oldenburger Zähler. Auch ALBA BERLIN hatte beim 99:70-Sieg über die RASTA Academy wenig Mühe. Die Entscheidung fiel hier im dritten Viertel, das ALBA mit 23:5 gewann. Spannender ging es im Ruhrgebiet und Münster zu: Die Metropol YoungStars setzten sich gegen die Dresden Titans mit 82:76 durch, Münster bezwang die Hamburg Towers mit 83:77. Felix Almering legte beim Sieg des UBC ein Triple Double mit 22 Punkten, elf Rebounds und zehn Assists auf.

Der einzige Auswärtssieg der 2. Playoff-Runde gelang im Süden den Nürnberg Falcons (Fotos, helle Trikots), die überraschend deutlich mit 96:71 bei der KICKZ IBAM siegte und die Serie mit einem Heimsieg am nächsten Wochenende schon beenden könnten. Emanuel Soldo steuerte für die Falken 23 Punkte und fünf Rebounds bei. In den restlichen drei Süd-Partien setzten sich die Hausherren durch: Die Porsche BBA Ludwigsburg besiegte Eintracht Frankfurt/SKYLINERS souverän mit 88:56, der FC Bayern München Basketball bezwang nach hartem Kampf die ratiopharm akademie ulm mit 92:85, und die BBV RheinStars aus Köln hatten beim 96:68 gegen die TS Jahn München keine Probleme. Fynn Rieck, JBBL-Spieler des Monats Januar, kam für die Kölner auf 29 Punkte, sechs Rebounds, vier Assists und drei Steals. 

Playdowns: Bayreuths Friedlein mit 40 Punkten

Dramatisch geriet das dritte Playdown-Spiel der 1. Runde zwischen den ROSTOCK SEAWOLVES und der SG ALBASS BELIN. Nach Siegen der jeweiligen Gastmannschaft in den ersten beiden Partien konnten die Seawolves diesmal ihren Heimvorteil nutzen und gewannen in einer engen Partie mit 69:67. Somit sind die Rostocker gerettet, Berlin muss in die 2. Playdown-Runde. Dort ist auch der MTV Wolfenbüttel gelandet, der bei der zweiten Nord-Partie beim 55:89 beim Bramfelder SV keine Chance hatte.

Einen viel umjubelten 90:79-Auswärtscoup landeten im Süden die Young Gladiators Trier beim TSV München-Ost, wodurch die Moselstädter für eine weitere JBBL-Saison planen können. Mattis Misgeiski markierte 27 Punkte und vier Rebounds für die jungen Gladiatoren.

München hat nun in der zweiten Playdown-Runde noch einmal die Chance, den Klassenerhalt zu schaffen. Diese wollen auch die Young Tigers Tübingen ergreifen, die in Bayreuth mit 56:89 keine Chance hatten. Für die Wagnerstädter erzielte Leo Friedlein im entscheidenden „Do or die“-Spiel 40 Punkte, 13 Rebounds, zwei Assists und fünf Steals.

Gerettet ist das Team Frankfurt, das in Spiel drei gegen die OrandeAcademy mit 75:68 gewann. Deutlich wurde es in Heidelberg, wo der USC die ROTH Energie BBA GIESSEN 46ers mit einer 86:55-Packung wieder nach Hause schickte.

NBBL Review: Abstiegs-Entscheidung vertagt

Die Eisbären Bremerhaven sind noch am Leben: Die Nordlichter gewannen das wichtige Heimspiel gegen das bereits abgestiegene Phoenix Hagen deutlich mit 83:65 und darf in der Abstiegsrunde Nord weiter auf den Klassenerhalt hoffen, weil die Metropol Baskets Ruhr einen Heimsieg gegen die BBA Hagen verpassten (78:90); Dusan Ilic markierte für die Hagener 30 Punkte. Die Metropoler haben nun noch zwei Spiele und brauchen noch einen Sieg, um den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. Die Junior Löwen Braunschweig haben einen Spieltag vor Ende der Abstiegsrunde wie Metropol nur einen Sieg mehr auf dem Konto als Metropol, denn sie verloren am Wochenende gegen das Team Südhessen deutlich mit 54:97. Die Eisbären Bremerhaven brauchen am kommenden Wochenende einen Sieg bei der BBA Hagen, um den Abstieg theoretisch noch zu vermeiden. Braunschweig empfängt Phoenix Hagen, Metropol reist am Samstag zum Nachholspiel bei Tabellenführer Team Südhessen und empfängt tags darauf den zweiten hessischen Vertreter, die 46ers aus Gießen.

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PM: NBBL gGmbH / JF