Jahn München: Abstiegskampf weiter spannend

20. Februar 2025

Zur Pause sah es noch nach einem spannenden Spiel mit knapper Führung und einem möglicherweise vorentscheidenden Auswärtssieg aus, dann aber vergaben Jahns NBBL-Burschen leichtfertig alle Erfolgschancen, indem sie nach der Pause katastrophale neunzehn Turnovers verursachten und Hanaus Trefferquote aus der Nähe mit etlichen Korblegern von 35% (Halbzeit Eins) auf 74% (Halbzeit Zwei) hochschnellen ließen.

Die Jahnlinge führten also noch 36:31 zur Pause, gerieten aber in kürzester Zeit mit neunzehn Punkten ins Hintertreffen und verloren am Ende verdient mit 68:77 beim Vorletzten. Blöd gelaufen…

Die Rechnung der Hanauer ging auf: Eine so klar definierte Erste Fünf mit 158 von bekanntlich 200 Einsatzminuten und 59 von erzielten 77 Punkten überlebt nur ohne Foultrouble und Erschöpfung, wenn es Schiedsrichter und Spielanlage der Gegner zulassen. Beides war der Fall, denn Jahn warf zu viel (und nur durchschnittlich erfolgreich) aus der Distanz, zog zu wenig ans Brett und machte das Umschaltspiel nach vorne zu selten schnell. Und die Refs prägten ihrerseits die Taktung der Partie und verteilten munter Verwarnungen und Ts an die Münchner, die in einer nicht trommeldauerbeschallten Halle wohl vermeidbar gewesen wären.

Jahns Erste Fünf (123 Minuten, 48 von 68 Punkten, Vergleich siehe oben) konnte jedenfalls die im dritten Viertel entglittene Partie nicht zurückholen. Einzig Levi Weng schnappte sich 22 Punkte bei einer Effektivität von 19, der Rest der Combo strich die Segel und blieb unter den Ansprüchen. Wie gesagt: Blöd gelaufen…

Boxscore

Hanau feierte erstens überschwänglich und zweitens völlig zu Recht den dritten Sieg in Folge und die Tabelle meldet immer noch keine Entwarnung für die Jahnlinge – der mutmaßlich rettende siebte Sieg muss in den letzten vier Partien her!

Das Restprogramm für Jahns NBBL:

Samstag 8.3. in Gotha
Sonntag 9.3. in Breitengüßbach
Sonntag 16.3. in Bayreuth
Sonntag 23.3. zuhause gegen Hanau

PM: TS Jahn München

Foto Michael Vogl